Wieder einmal übt Matteo Salvini scharfe Kritik am Einsatz westlicher Waffen durch die ukrainischen Streitkräfte auf russisches Territorium. Erneut warnt er vor einem Dritten Weltkrieg als Resultat.

Von Redaktion

Der italienische Vize-Premierminister und Verkehrsminister Matteo Salvini hat scharfe Kritik an Waffenlieferungen an die Ukraine geübt, die für Angriffe auf russisches Territorium genutzt werden könnten. Der streitbare Politiker warnte, dass dies zu einer gefährlichen Eskalation und möglicherweise sogar zu einem globalen Krieg führen könnte.

Salvini, der auch Vorsitzender der rechten Lega-Partei ist, bezeichnete NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg als „gefährlichen Herrn“, nachdem dieser vorgeschlagen hatte, der Ukraine den Einsatz westlicher Waffen für Angriffe auf Ziele in Russland zu erlauben. „Solch ein Vorgehen könnte zum Dritten Weltkrieg führen“, warnte Salvini.

Der italienische Spitzenpolitiker hat in der Vergangenheit bereits mehrfach seine Skepsis gegenüber der westlichen Unterstützung für die Ukraine zum Ausdruck gebracht. Kritiker werfen ihm vor, in der Ukraine-Politik eine wankelmütige Haltung einzunehmen. Laut italienischen Medienberichten wechsle Salvini „seine Position von Minute zu Minute“ – mal gegen Sanktionen, mal dafür, mal für die Unterstützung der Ukraine, mal gegen Waffenlieferungen.

Salvinis jüngste Äußerungen stehen im Kontrast zur offiziellen Linie der italienischen Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die die Ukraine weiterhin militärisch unterstützt. Sie verdeutlichen jedoch die Spannungen innerhalb der rechten Regierungskoalition in Rom bezüglich des Konflikts.

Die Debatte um Waffenlieferungen an die Ukraine und deren möglichen Einsatz gegen Ziele in Russland bleibt in vielen westlichen Ländern umstritten. Während einige Politiker wie Salvini vor einer gefährlichen Eskalation warnen, argumentieren andere, dass die Ukraine das Recht habe, sich auch gegen Angriffe von russischem Territorium aus zu verteidigen.

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